...aber man springt auch weit...

Dass man in Brixen nicht nur sehr hoch, sondern auch besonders weit springen kann, davon zeugen die zahlreichen Athletinnen und Athleten, die bei den diversen Italienmeisterschaften in spannenden Wettkämpfen ihr Können gezeigt haben.

So zum Beispiel Paolo Camossi, der Hallenweltmeister von 2001, der im selben Jahr im Rahmen des Finales der Vereinsmeisterschaft bei 17,35m landete. 2012 lieferten sich Fabrizio Donato, Daniele Greco und Fabrizio Schembri im Rahmen der Italienmeisterschaft der allgemeinen Klasse einen Dreikampf auf höchstem Niveau. Am Ende überwog Greco mit windunterstützten 17,67m (17,39m bei regulären Windverhältnissen), Silber ging an Donato mit 17,52m, Bronze an Schembri mit 17,23m (+2,4).

Aber auch bei den Damen gab es ein spezielles Rennen, welches dem Brixner Publikum bis heute in Erinnerung geblieben ist. Magdelin Martinez, Bronzemedaillengewinnerin der WM 2003 in Paris, und Simona La Mantia, der damals neue italienische Shooting Star, trafen 2005 erstmals im Rahmen der Italienmeisterschaft in Brixen aufeinander. Der Wettkampf war Spannung pur! Erst im letzten Versuch holt sich La Mantia mit nur 3cm Vorsprung (14,62m bei +1,3) den Sieg vor Martinez, welche ihre 14,59m (+0,5) ebenfalls erst im letzten Durchgang erzielte.

In Erinnerung bleiben auch die 6,65m im Weitsprung durch Tania Vicenzino im Rahmen der Italienmeisterschaft 2012 oder die unglaublichen (leider windunterstützten) 8,48m von Marcell Jacobs bei den U20/U23 Italienmeisterschaften 2016.

All diese hochklassigen Ergebnisse sind ein klarer Beweis dafür: in Brixen springt man einfach sehr weit!