...und man läuft auch schnell.

Um von den Sprintwettbewerben zu sprechen, muss vorhergeschickt sein, dass diese stark vom Wind beeinflusst sind. Wenn in Brixen das Wetter gut ist, gibt es keine größeren Probleme. Die Brise kann aus beiden Richtungen blasen, ist allerdings meistens zu schwach, um einen großen Einfluss auf die Ergebnisse zu nehmen. Kritischer wird es, wenn das Wetter umschlägt. Sofern sich Schönwetter einstellt, gibt es meist Rückenwind. Sofern sich das Wetter verschlechtert, bläst der Wind auf der Zielgerade meist entgegen.

Dies vorausgeschickt erinnern wir uns gerne an das Jahr 2003, als Andrew Howe als U18 Athlet im Rahmen des Brixia Meeting einen neuen U18 Europarekord über 200m in 20,99 Sekunden aufstellte. 2012 kam er nach Brixen zurück und lief die selbe Distanz in 20,76 Sekunden, allerdings mit 1,9m/s Gegenwind. Besser machten es 2001 Alessandro Cavallaro in 20,56 Sek. und 2005 Koura Kaba Fantoni in 20,58 Sek. Über 100m bleiben uns sicher die 10,26 Sekunden von Marco Torrieri und die 11,31 Sekunden von Manuela Levorato, beide 2001, in Erinnerung. Unser persönliches i-Tüpfelchen bleiben allerdings die fantastischen 22,91 Sekunden von Libania Grenot im Rahmen der Italienmeisterschaften 2012.